Ki Browser Gef Hrden. Die Gartner-Analysten warnen vor der Nutzung von KI-Browsern in Unternehmen.Diese Warnung kommt zum richtigen Zeitpunkt, da KI-Browser bereits häufig eingesetzt werden.
zt werden. In 27,7 Prozent der Organisationen gibt es mindestens einen Nutzer, der Atlas installiert hat. In einigen Unternehmen wird der Browser von bis zu zehn Prozent der Mitarbeiter aktiv genutzt.
ChatGPT Atlas, das am 21. Oktober auf den Markt kam, wurde laut Cyberhaven 62-mal häufiger von Unternehmen heruntergeladen als Perplexity Comet, das am 9. Juli veröffentlicht wurde. Die Einführung von Atlas weckte auch insgesamt ein erneutes Interesse an KI-Browsern, wobei die Downloads von Comet in derselben Woche um das Sechsfache stiegen.
Die Bedenken hinsichtlich der von KI-Browsern ausgehenden Gefahren sind jedoch berechtigt. Experten haben Schwachstellen identifiziert, die Prompt Injection ermöglichen, und Probleme hinsichtlich der Datensicherheit aufgetreten.
Sensible Daten in Gefahr
Ein Grund für diese Besorgnis: Unternehmen verlieren die Kontrolle über ihre Daten, wenn diese aktive Webinhalte, den Browserverlauf und die Inhalte offener Tabs zur Analyse an die Cloud senden.
Die Dokumentation von Perplexity hinsichtlich der Datenschutz- und Sicherheitsrisiken hinsichtlich der Nutzung von Comet ist ein weiteres Beispiel dafür, dass die Verwendung von KI-Browsern nicht nur mit Risiken, sondern auch mit der Gefahr verbunden ist, sensible Daten zu verlieren.
Herkömmliche Kontrollen reichen nicht aus
KI-Browser können autonom Websites navigieren, Formulare ausfüllen und Transaktionen abschließen, während sie bei Webressourcen authentifiziert sind. Dies macht sie anfällig für neue Cybersicherheitsrisiken.
Das Cybersicherheitsunternehmen LayerX Security berichtete im August über die Entdeckung einer Schwachstelle in Comet namens „CometJacking“, die möglicherweise Benutzerdaten an von Angreifern kontrollierte Server weiterleiten könnte.
Ein langer Weg bis zur Reife
Die Gartner-Analysten gehen davon aus, dass die Entwicklung neuer Lösungen zur Kontrolle der KI-Nutzung wahrscheinlich „Jahre statt Monate“ dauern wird. Unternehmen mit geringer Risikotoleranz müssen KI-Browser möglicherweise auf längere Sicht blockieren.
Gartner rät Unternehmen mit höherer Risikotoleranz, die experimentieren möchten, Pilotprojekte auf kleine Gruppen zu beschränken. sie sollten sich mit risikoarmen Anwendungsfällen befassen, die leicht zu überprüfen und rückgängig zu machen sind.
KI-Browser sind eine junge Technologie und wir müssen sie sorgfältig entwickeln, bevor wir sie in Unternehmen einsetzen. Unsere Sicherheit und unsere Daten sind zu wichtig, um sie aufs Spiel zu setzen.
Was tun?
Wir sollten uns nicht auf die Risiken einlassen und stattdessen Lösungen suchten, die unsere Sicherheit und unsere Daten schützen. Wir sollten uns dafür entscheiden, KI-Browser auf absehbare Zeit zu blockieren und stattdessen traditionelle Browser einzusetzen.
Quelle: https://www.csoonline.com/article/4103972/ki-browser-gefahrden-unternehmen.html

